Arterioarteriolosklerose

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Definition und Klinik[Bearbeiten]

Die Arterioarteriolosklerose der Niere bezeichnet das kombinierte Vorliegen einer Arteriosklerose (mit Befall der peripheren Nierenarterienäste) und einer Arteriolosklerose (mit Befall kleiner Nierenarteriolen). Die Ursachen entsprechen denen der allgemeinen Arteriosklerose (Risikofaktoren: Hyperlipidämie, arterielle Hypertonie, Nikotinabusus, Diabetes mellitus; Adipositas, Bewegungsmangel, genetische Faktoren), hinsichtlich der Arteriolosklerose insbesondere arterielle Hypertonie. Es kommt zu Niereninfarkten und Parenchymschwund (rote Granularatrophie), die zu einer chronischen Niereninsuffizienz/Urämie führen kann.

Makroskopie[Bearbeiten]

  • narbenförmige Einziehungen der Oberfläche und Fibrosierungen (Subinfarkte)
  • granuläre Oberfläche, rot (rote Granularatrophie)

Histologie[Bearbeiten]

  • Nierenarterienäste: stenosierende intimale Fibroelastose [1]
  • Nierenarteriolen: Intimahyalinose [2]
  • tubuläre Atrophie, interstitielle Fibrose (Narbenbildung)
  • glomeruläre Sklerose

Virtuelle Präparate[Bearbeiten]

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Arterioarteriolosklerose (HE) Arterioarteriolosklerose (EvG)