Cervikale intraepitheliale Neoplasie

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Definition und Klinik[Bearbeiten]

Die cervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) ist eine Präkanzerose der Portio im Bereich des ektozervikalen Plattenepithels oder der endozervikalen Drüsen und reicht von leichten Dysplasien bis zum Carcinoma in situ, zumeist auf dem Boden einer Plattenepithelmetaplasie in der Umwandlungszone. Häufig spielt eine Infektion mit HPV eine Rolle.

Histologie[Bearbeiten]

  • leichte Dysplasie (CIN I)
leichte Störung der Polarität mit leichten Kernunregelmäßigkeiten in der basoapikalen Schicht (unteres Drittel der Schleimhaut)
  • mittelschwere Dysplasie (CIN II)
Veränderungen betreffen die unteren 2/3 der Schleimhaut
  • schwere Dysplasie (CIN III) / Carcinoma in situ
Epithelschichtung weitgehend aufgehoben
deutliche Kernunregelmäßigkeiten
vermehrt Mitosen


Präparate[Bearbeiten]

CIN I[Bearbeiten]

Gw59.jpg
CIN I
Reaktive epitheliale Veraenderungen DDCIN1 9396 12 HE ico.jpg
reaktive epitheliale Veränderungen können CIN 1 imitieren, HE

CIN II[Bearbeiten]

CIN III[Bearbeiten]

Gw60.jpg
CIN III