Porokarzinom

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Definition und Klinik[Bearbeiten]

Das Porokarzinom ist ein klinisch polypoid, plaqueartige wachsender Knoten, der vor allem an akralen Körperregionen auftritt. Der Altersgipfel liegt in der 70. Lebensdekade. Es wird spekuliert, ob der Tumor auf der Basis eines ekkrinen Poroms, Hidroacanthoma simplex oder Naevus sebaceus entstehen kann. Metastasierungen in regionale Lymphknoten sind möglich, in innere Organe selten.

Mikroskopie[Bearbeiten]

  • Anastomisierende epitheliale Bänder mit kleineren basaloiden Zellen in der Dermis mit Verbindung zur Epidermis
  • stellenweise duktale, hellzellige oder plattenepitheliale Differenzierung
  • ausgeprägte Pleomorphien, Mitosen und Nekrosen
  • Anteile eines gutartigen Poroms

Literaturangaben[Bearbeiten]

  • Histopathologie der Haut, H.Kerl

virtuelle Slides[Bearbeiten]

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Porokarzinom, HE